"Wenn ich mir das Ergebnis von 25 Jahren Arbeit dieser Firma anschaue, so stehen im Vordergrund nicht nur der Umsatz, eine Paarzahl oder ein Bankkonto, sondern die gewachsenen, geschäftlichen und privaten Freundschaften, die positiven Verbindungen und Begegnungen mit Menschen aus vielen Ländern dieser Welt." Mit diesen Worten umriss der Chef der Bernd Hummel GmbH am 8. September 2001 seine geschäftlichen Prioritäten anlässlich des 25-jährigen Geschäftsjubiläums seines Hauses.
Viele Menschen aus ebenso vielen Ländern der Welt waren in den Neuffer gekommen, um mit Bernd Hummel zu feiern. Dabei hatte der Hausherr weder Kosten noch Mühen gescheut, um seinen Gästen diesen Abend so schön wie möglich zu machen.
Bernd Hummel ging auf die 25-jährige Firmengeschichte ein und gab große Zufriedenheit über den derzeitigen Stand des Unternehmens zu erkennen. "Wir haben uns in all den Jahren permanent in einem heiß umkämpften Markt behaupten müssen", stellte er fest. "Seit über 15 Jahren zählen wir zu den "Top-Fünf" der Sport- und Freizeitmarken des deutschen Schuhhandels." In diesen 25 Jahren hätten aber mit ihm eine Vielzahl unterschiedlicher Menschen am Aufbau gearbeitet, so Hummel weiter. Eine kleine Anzahl von ihnen wollte er stellvertretend besonders ehren, weil dies bei allen technisch unmöglich sei.
Als erster wurde Oberbürgermeister Joseph Krekeler auf die Bühne gerufen und erhielt stellvertretend für die Stadt eine Urkunde mit Goldmedaille. Es folgten anschließend 24 Persönlichkeiten aus aller Welt, die den Weg Bernd Hummels in diesem Vierteljahrhundert maßgeblich gekreuzt haben und ebenfalls mit Urkunde und dem Känguruh-Golddollar ausgezeichnet wurden.
"Es ist kein Zufall", so resümierte Hummel, "dass unser Jubiläumsjahr auch gleichzeitig unser bestes Jahr seit der Firmengründung ist. Wir haben dafür täglich hart gearbeitet. Dabei haben wir nicht den Blick für unser soziales Umfeld verloren. Unser Engagement geht in vielen Bereichen über den normalen geschäftlichen Rahmen hinaus. Zum Wohle unseres Umfeldes, unserer Stadt und unserer Region. Als Firma erkennen wir eine Verpflichtung, uns auch weiterhin dafür zu engagieren."
Aber bei Hummel wurden an diesem Abend nicht nur Reden gehalten. Das wurde schon beim Willkommensgruß klar, bei dem die Gäste von der "Phönix-Dixilandband" empfangen und ins große Festzelt geleitet wurden.
Nach dem offiziellen Teil war dann das Büfett frei gegeben und alle Anwesenden ließen sich von köstlichen Suppen und Antipasti über Pasta und leckeren Fisch bis hin zu ausgesuchten Dessert-Kreationen und Käseplatten verwöhnen. Dass dazu natürlich noch exzellente Schlückchen gereicht wurden, versteht sich von selbst. Und auch für die Ohren gab es Interessantes. Die schon erwähnte "Phönix-Band" musizierte gekonnt spritzige Tafelmusik. Im "Neufferanum" musizierten die "Honky Tonk Men" aus New Orleans, eine knallharte Rockband, welche zu später Stunde die Gäste nicht erst zum Tanz bitten musste. In kürzester Zeit war die Tanzfläche brechend voll.
Im Restaurant "al dente" brachte das "Duo Latino" südamerikanisches Flair. Aber Hummel wäre nicht Hummel, hätte er nicht zu später Stunde noch Überraschungen parat. Irgendwann stand der Hausherr vor dem Festzelt als lebendige Fackel, zu der ihn die Feuerjongleure "Magik Fire Tribe" aus Heidelberg während ihrer Darbietungen gemacht hatten.
Und es ging schon gegen Mitternacht, als im "Neufferanum" ein gewisser "Galileo" auftrat. Der Mann hat als Sänger fünf Oktaven in der Kehle. Mit Gesang in höchster Sopranlage bis hin zum sonoren Bariton verzauberte er zu vorgerückter Stunde die Zuhörer und sorgte ebenso wie die anderen Unterhaltungskünstler dafür, dass auf diesem Jubiläumsfest und in dieser Nacht die Uhrzeit lediglich eine unbedeutende Randerscheinung war...
Quelle: Pirmasenser Zeitung Fotos: Georg Eichenlaub