popart


Die Pop-Art bezog ihre Themen überwiegend aus dem Bildgut der populären Konsum- u. Massenkultur (Comics, Werbung, Illustrierte) Sie bildet mit ihrem gegenständlichen, abbildenen Stil eine bewußte Gegenbewegung zum abstrakten Expressionismus. Kunstwerke der Pop-Art beziehen sich in ihrer Struktur und Aussage auf die uns umgebende Bilderwelt der Medien. Dieses Verhältnis kann kritisch und ironisch oder auch affirmativ-verherrlichend in ihren Werken reflektiert werden.

Die Anfänge der Pop-Art liegen in den 1950er jahren, als sich Mitglieder der Independent Group am Instituite of Contemporary Arts in London künstlerisch mit den Bilodphänomenen des Comicstrips und der Reklame auseinandersetzten.

Robert Rauschenberg beschäftigt sich Realitätsfragmenten wie Illustriertenfotos oder Abfallprodukten und so eine Kombination von gemaltem und collagiertem Bild herstellte.

Roy Lichtenstein beschäftigte sich intensiv mit der Ästhetik des Comics. Seine Bilder - oft riesenhafte, gemalte Interpretationen der Bilderwelten — nehmen technisch die Rasteung des Comics auf und überführen sie in die Malerei.

Mit der Aussage "Everything is pretty" oder der weltbekannten Suppendose wurde Andy Warhol bekannt, der mit Siebdruckbildern immer wieder Stars seiner Zeit abbildete. Sein berühmtestes Werk ist Marylin Monroe.

Weitere Vertreter: Mel Ramos — James Rosenquist — Richard Lindner — Jim Dine — Allen Jones — Jaspar Johns — Tom Wesselmann