4. Pirmasenser Schuhgespräche
Welche Chancen bringt E-Commerce der Schuhbranche? Zentrales Anliegen der 4. Pirmasenser Schuhgespräche war es, diese Frage auszuleuchten. "Wir tun dies bewusst zu einem Zeit- punkt, zu dem die Internet-Euphorie der letzten Jahre etwas abgeklungen ist," erläuterte Schuhmarkt-Verleger Hans-Jürgen Breidenstein in seiner Begrüßungsrede. Die Bedeutung des Inter- net für das Geschäftsleben werde weiter zunehmen. "So hat E-Commerce gerade im B2B-Bereich noch eine große Zukunft vor sich," meinte Breidenstein. Denn während die Kaufentscheidung- en der Verbraucher vor allem durch Emotionen bestimmt würden, spielten im B2B letztlich finanzielle Aspekte die entscheidende Rolle. Hier biete das Internet den Unternehmen viele ungenutzte Chancen, die individuelle Kostenstruktur zu optimieren. Daneben wird aber gerade auch in der Schuhbranche häufig über die Chancen des B2C-Verkaufs kontrovers diskutiert. "Lässt sich das beratungsintensive Touch-and-Feel-Produkt Schuh tatsächlich über das Internet verkaufen?" All diesen Fragen sollte mit den 4. Pirmasenser Schuhgesprächen auf den Grund gegangen werden. Im Mittelpunkt stand dabei das Einführungsreferat von Andreas Kolb, Geschäftsführer der DDC-Digital Distribution Corporation, das einen Überblick über die derzeit am Markt realisierten Konzepte gab. Auf dem Podium waren dann zur Diskussion die verschiedenen Facetten der E-Commerce-Welt vertreten: Mit Martin Beck, Sprecher der Projektgemeinschaft Schuhe de. der Anbieter eines Schuhportals für den Schuhfachhandel, mit Stefan Keuter, Vorstandsvorsitzender der Shoes24.com AG ein Unter- nehmen, das zu einem wesentlichen Teil seine Umsätze im Internetverkauf von Schuhen erzielt, und schließlich mit Andreas Schaller, Leiter Marketing/Verkauf der Lloyd Shoes GmbH & Co. KG ein Repräsentant eines Schuhfabrikats, das allgemein als besonders E-Commerce-fähig gilt. Den ausführlichen Bericht zur Veranstaltung finden Sie in der Juni-Ausgabe vom Schuhmarkt. |